Wir berichteten Ende Februar über die vielen leeren Geschäftslokale im Eibiswalder Ortszentrum unter der Schlagzeile „Eibiswald stirbt aus“ (Klick auf Link zum Lesen). Der Beitrag hat viele Reaktionen und Klicks erhalten und wurde mehrmals in den sozialen Netzwerken geteilt.

Auch wenn im Artikel nichts Erfundenes steht – die Situation direkt am Hauptplatz ist deutlich zu beobachten – so wurden wir dankenswerterweise von Seiten aufmerksamer Leser darauf hingewiesen, dass es aus der Eibiswalder Wirtschaft nicht nur negative Entwicklungen zu berichten gibt.  So sind hier etwa das Schuhhaus Paletti und der Traditionsbetrieb Moden Rath hervorzuheben. Das Schuhgeschäft Paletti bereichert die Gemeinde seit den 1990er Jahren und glänzt mit neuer Fassade; das Textilfachgeschäft Moden Rath am Hauptplatz kann in heurigem Jahr gar schon auf 70 Jahre 70 Jahre Unternehmensgeschichte in Eibiswald zurückblicken.
Auch das Modehaus Hubmann, mit erst kürzlich neu eröffneter Filiale am Kirchplatz, und der Hagebau Wallner, mit dem anhängenden Sport 2000, sind als positive Beispiele zu erwähnen. Beide Unternehmen sind schon seit sehr vielen Jahren erfolgreich in Eibiswald ansässig und ziehen nicht nur Ortsansässige an. Ein weiterer, und damit eigentlich auch der letzte, Fixpunkt am Hauptplatz ist die Weinlandbäckerei Katzjäger mit dem Kaffeehaus, wo sich auch die Poststelle befindet.

Nichtsdestotrotz, stehen die traditions- und erfolgreichen Unternehmen in Eibiswald einer Vielzahl an ungenützten Geschäftslokalen gegenüber. Manche sind erst seit kurzem leer, andere schon seit geraumer Zeit. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, sei es aus Mangel an Nachfolgern oder wirtschaftlich bedingt. Unabhängig davon, warum so viele Räumlichkeiten in Eibiswald unbesetzt sind: Sie setzen dem Hauptplatz zu und es sollte versucht und von Seiten der Gemeinde vorangetrieben werden, diesem Zustand auf Dauer entgegenzuwirken!

Umso wichtiger und wertvoller sind die bestehenden einheimischen Unternehmer für die Bevölkerung der gesamten Gemeinde, wie auch der Nachbarorte.  Sie gehören unterstützt und gefördert, damit sie uns auch weiterhin so eine große Auswahl anbieten, Arbeitsplätze sichern und für einen lebendigen und dynamischen Lebensort sorgen können.

Veronika Maierhofer